Geographie und Geschichte von Atlantis

Atlantis selbst erhob sich nach dem Niedergang von Lemuria, das sich in der heutigen Karibik befand, vor über 100 000 Jahren aus dem Meer. Atlantis war ein Kontinent, der ca. halb so groß wie Australien war und zwischen Europa, Afrika und Mittelamerika im Atlantischen Ozean lag.

Atlantis wurde von der spirituellen Führung des untergegangenen Kontinents Lemuria gegründet. Lemuria selbst wurde bei den Auseinandersetzungen zwischen außerirdischen Wesenheiten durch Feuer und Wasser zerstört, mit giftiger Strahlung verseucht und unbewohnbar gemacht.

Um 80.000 v. Chr. Jahren wurde Atlantis als neuer spiritueller Staat gegründet und in den darauf folgenden Jahrhunderten aufgebaut. Zu seiner Hauptblütezeit um 50 000 v. Chr. hatte Atlantis in der Tat die Vormachtstellung und damit auch die physische Macht über alle Bereiche des atlantischen Ozeans und weit bis hinein in das Festland (Ägypten, Europa, Südamerika). Damals wurden auch die ersten Kolonien in Ägypten und Südamerika gegründet.

Bis 15.000 v.Chr. wies Atlantis ein sehr stabiles System auf, das sich jedoch nicht mehr ausdehnte und seine Blüte bereits hinter sich hatte. Ab 12.000 v.Chr. kam der Niedergang, die andere Seite lehnte sich ca. 11.000 v.Chr. auf. Atlantis wurden 9.453 v.Chr. in mehre Tage dauernden Phasen zerstört (Erdbeben, Flutwelle), bis es schließlich in einer Schlammwelle im Meer versank.

Die Überlieferungen der Indianer Nordamerikas sowie der mexikanischen Indianer und der Kelten, die berichten, dass ihre Vorfahren aus dem Atlantik kamen und vor einer großen Überflutung flüchten mussten, ist demzufolge korrekt. Überlebende der Sintflut (es waren nicht viele) verstreuten sich über die ganzen umliegenden Länder und Küsten.

Die spirituellen Führer von Atlantis begaben sich jedoch per Teleportation oder mit Ufos zu anderen, weit entfernten, heiligen Orten, wo sie neue Kulturen gründeten, z.B. Ägypten, Südamerika und Indien. Man kann also bei o.g. Überlebenden der Sintflut von einfacheren Leuten aus dem Volk sprechen, die mit ihren Booten das Meer überquerten und dann in den vorherrschenden Kulturen an den Küsten aufgingen.

Die Daten des Troano-Manuskripts der Mayas beschreiben den Untergang von Atlantis ziemlich genau:

Atlantis ging ca. 9 453 v. Chr. durch die Verschiebung der Polkappen unter, die eine gewaltige Flutwelle (einige hundert Meter, sie wuchs immer mehr, je näher sie Richtung Westen kam, so dass sie ganze Landstriche begraben konnte und bis zu 1 000 Meter hoch wurde) und eine Umwälzung der ganzen Kontinente auslöste. Die Welle ging von Westen nach Osten, so dass Amerika weitaus weniger betroffen war als Europa und Afrika. Die Wüste Sahara wurde wiederholt für einige Jahrhunderte unter Wasser gesetzt, das Mittelmeer und ein Teil Europas vollständig überspült. Die noch übrig gebliebenen Reste von Lemuria versanken vollständig im Meer.

Insgesamt starben bei der Sintflut 99,9% der Einwohner von Atlantis, sowohl göttliche als auch Ego-Wesen. Die Führer von Atlantis retteten sich auf die heiligen Berge und begaben sich dort mittels Meditation und Teleportation in höhere, feinstoffliche Unterebenen und Dimensionen.

Zu seiner Blütezeit hatte Atlantis ca. 52 Millionen Einwohner. Am Ende hatte Atlantis ca. 43 Millionen Einwohner. 0,1% von ihnen überlebten die Sintflut und konnten sich mittels Booten retten, also ca. 43.000 Menschen. Ein Teil von ihnen floh Richtung Nordeuropa, der zweite Teil Richtung Mitteleuropa, der dritte Teil über das Mittelmeer Richtung Südeuropa, der vierte Teil über das Mittelmeer Richtung Asien, der fünfte Teil Richtung Nordafrika, der sechste Teil Richtung Südafrika, der siebte Teil Richtung Indien, der achte Teil Richtung Nordamerika, der neunte Teil Richtung Mittelamerika und der zehnte Teil Richtung Südamerika (in jede Richtung also ca. 4.000 Menschen, wobei die Masse Richtung Nordafrika, Südamerika und Mitteleuropa am größten war).. Darunter war vorwiegend die einfache Bevölkerung sowie Ego-Wesen aus dem Westen. Der Großteil der Priesterkaste hatte keine Überlebenschance, da sie aufgrund ihrer Struktur für eine solche physische Flucht ungeeignet waren.

Kurz nach der Sintflut wurden die Überreste des Kontinents Atlantis auch noch durch große vulkanische Aktivitäten vollständig versiegelt und versank schließlich im Meer. Überbleibsel davon sind die Bergketten und Vulkane im atlantischen Ozean, die sich von den Azoren bis Teneriffa ziehen. Insgesamt betrug die Höhenverschiebung der Erde bei der Sintflut ca. 6 000 bis

7 000 Meter, so dass Atlantis heute im wahrsten Sinne auf dem Meeresboden in der Tiefe liegt. Die heutigen Inseln im Meer, wie die Kanarischen Inseln, die Kapverdischen Inseln und auch ein Teil der Azoren stellen Überbleibsel der höchsten Bergspitzen von Atlantis dar. Madeira war eine kleine Insel, die früher vor Atlantis lag.

Vor der Zerstörung von Atlantis sah Europa gänzlich unterschiedlich aus als heute. Der Kontinent war mit Asien und Afrika verbunden, das Mittelmeer war viel kleiner und gab es in seiner heutigen Form so nicht.

Nach dem Untergang von Atlantis nahmen die Kontinente erst ihre heutige Form an.

Schon vor dem Untergang von Atlantis verließen einige weise, voraussehende Priester (vorwiegend Ältere), mit ihrem Gefolge, aber auch einfache Menschen aus dem Volk das Land. Sie siedelten sich dann in den umliegenden Ländern oder den ehemaligen Kolonien von Atlantis an.

Eine große Auswanderungswelle aus Atlantis unter Führung höherer Tempelpriester fand jedoch nicht statt. Kein Bewohner von Atlantis hätte nämlich jemals vermutet, dass Atlantis tatsächlich zerstört und untergehen werden würde.

Am Ende von Atlantis wurde auf der Ego-Seite viel mit Schwarzer und Ego-Herz-Magie experimentiert und gearbeitet, die das Volk blendete und manipulierte. Die Faktoren Neid, Gier und Größenwahn spielten dabei eine große Rolle. Sogar Tempelpriester waren vor den Ego-Wellen nicht geschützt und fielen aus ihrem hohen Schwingungsbewusstsein heraus. Das Volk wurde immer mehr von Selbstsucht geblendet und gierte nach dem scheinbar luxuriösen Leben der Tempelpriester, das sie in den Tempeln zu finden glaubten.

Als Gegenpol dazu verstärkte sich dann die polare, weiße Magie. Man kann das Ende von Atlantis also durchaus auch als einen Kampf zwischen den göttlichen und Ego-Magiern sehen. Das Volk und die normalen Menschen spielten dabei nur noch eine untergeordnete Rolle.

Die Ego-Seite versuchte das göttliche Bewusstseinsfeld zu zerstören, das in Atlantis aufgebaut worden war (5. und 6. Dimension), ebenso versuchte die göttliche Seite das wachsende 3D und -3D-Bewusstseinfeld der Ego-Seite zu eliminieren. Am Ende überraschte die göttliche Seite die Ego-Magier, indem sie das komplette Bewussteinsfeld von Atlantis, sowohl gut als auch böse, zerstörten und ihrer Basis beraubten. Damit hatte weder die göttliche noch die Ego-Seite Zugriff auf Atlantis. Alles war in einen Nichts-Schleier eingehüllt, der beiden Seiten den Zugriff unmöglich machte. Somit haben die göttlichen Führer zwar ihren göttlichen Idealstaat Atlantis geopfert, ihn aber auch vor einer Machtübernahme und einer langen Periode der Dunkelheit durch die Ego-Seite bewahrt.

Unsere heutige Zivilisation befindet sich in einer ähnlichen Situation wie einst Atlantis. Das wahre und hohe göttliche, spirituelle Wissen ist verloren gegangen. Stattdessen herrschen Ego-Bewusstsein, Selbstsucht, Gier, Nicht-Liebe und Materialismus vor. Viele Völker vor uns haben uns gezeigt, wohin dieser Lebenswandel unwiderruflich führen wird: in die Selbstzerstörung. Es liegt an uns, ob wir noch einmal aufwachen und diesem WAHNsinn ein Ende bereiten, uns wieder Gott und den göttlichen Prinzipien zuwenden, oder ob wir weiterhin unser Ego und unseren Egoismus ausleben und die Augen vor unserem eigenen Untergang verschließen.

Bewohner von Atlantis

Sprache

In Atlantis herrschte auf dem gesamten Kontinent eine einheitliche Sprache: das \u201eAtlantische\u201c. In der Frühzeit von Atlantis sprach man im Westen zudem noch \u201eLemurianisch\u201c. Diese Sprache verschwand jedoch mit der Zeit und blieb nur noch in atlantischen Dialekten in dieser Region übrig.

Im Osten von Atlantis sprach man in der Spätzeit teilweise afrikanische Sprachen, ebenso europäische Sprachen und Dialekte, jedoch in begrenzter Zahl.

Die Hauptsprache blieb jedoch vom Anfang bis zum Ende von Atlantis das Atlantische. Die Sprache hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt. So gab es in der Spätzeit das "Alt-Atlantisch", was später nur noch geschrieben, aber nicht mehr gesprochen wurde. Das gesprochene Atlantische in der Spätzeit nannte man "Neu-Atlantisch". Amts- und Schriftsprache blieb jedoch auch in der Spätzeit das "Alt-Atlantische".

In den Schulen wurde neben dem "Alt-Atlantischen" in der Spätzeit auch "Lemurianisch" gelehrt. "Lemurianisch" wurde, ähnlich wie Latein heute, nicht mehr gesprochen, sondern nur noch geschrieben. Zahlreiche heilige Schriften und Bücher in Atlantis waren noch auf "Lemurianisch" geschrieben, so dass ein Studium der lemurianischen Sprache für jede Nonne und jeden Mönch Pflicht war.

Es gab in Atlantis zudem von Süden nach Norden und von Westen nach Osten gehend unterschiedliche Dialekte, wie bei uns in Deutschland das Bayerische, das Pfälzische, das Ostfriesische, usw. Man konnte sich aber immer miteinander verständigen.

Die atlantische Sprache ging später in der altägyptischen Sprache auf, ebenso in der Sprachkultur der Mayas und südamerikanischen Völker. In Ägypten wurde bis in das Alte Reich hinein in den Tempeln noch \u201eAtlantisch\u201c gelehrt, auch wenn die Sprache nicht mehr gesprochen wurde. Die lemurische Sprachkultur ging nach dem Untergang von Atlantis endgültig unter und wurde nicht mehr gelehrt.

Die baskische Sprache enthält sehr, sehr kleine, aber wenige Überreste aus der atlantischen Sprache.

Auch die Phönizier hatten in ihrer Sprache Überreste der atlantischen Sprache.

Die hebräische Sprache weist keine Überbleibsel der atlantischen Sprachkultur auf.

Die atlantische Schrift ähnelte den altägyptischen Hieroglyphen, jedoch war sie nicht so verschnörkelt und vielfältig. Sie war eine Mischung aus arabischen, altägyptischen und Maya-Zeichen, die zusammen eine sehr harmonische, energievolle Schrift bildeten, die dennoch leicht zu schreiben war.

Man schrieb in Atlantis auf Papier (ähnlich Papyrus) und auf Metallplättchen. Texte, die für die Ewigkeit bestimmt waren, wurden grundsätzlich auf Metallplättchen graviert. Papier fand vorwiegend in der Verwaltung Verwendung. Es war sehr wertvoll und wurde keineswegs verschwendet, wie es heute der Fall ist. Die Schreibanfänger lernten Schreiben auf kleinen Tontafeln, die immer wieder abgewischt und damit neu verwendet werden konnten.


Hautfarbe

Die Bewohner von Atlantis waren hellhäutig, großteils blond bis hellbraun (in der Anfangsphase zu 90% blond, in der Spätzeit nur noch zu 40%) und hoch gewachsen (ca. 1.70 m bei Frauen bis 2.20 m bei Männern). Auch hier nahm die Größe in der Spätzeit ab (Frauen nur noch 1.60 m, Männer nur noch 1.80 m). Die Haare waren entweder gelockt oder glatt. Je nachdem, ob es sich um Mischwesen oder reine Atlanter handelten. Die reinen Atlanter, die zu Beginn noch stark vertreten waren, hatten blonde, gelockte Haare, blaue Augen und waren sehr hoch gewachsen. Ihre Hautfarbe war mit Schneeweiß außergewöhnlich hell. Diese Wesen waren Nachfahren der menschlichen Rasse von Lemuria.

Auf Lemuria selbst gab es verschiedene Rassen, die teilweise außerirdische DNS aufwiesen, z.B. fischähnliche Wesen, androgyne Wesen, reptilien-ähnliche Wesen, pflanzenähnliche Wesen. Der Menschentypus war dabei in der Unterzahl. Die Menschen in Lemuria waren sehr groß und alterten kaum. Ihre Körper waren durchscheinend und glasähnlich (nahezu weiß). Nach der Zerstörung von Lemuria wurde diese Menschenrasse auf Atlantis angesiedelt und hat sich dort in unterschiedlichen Formen entwickelt. Ihre enorme Größe haben sie jedoch nicht mehr erreicht.

In der Endzeit von Atlantis vermischten sich dunkelhäutige Einwanderer aus Afrika mit den Atlantisbewohnern, so dass es zu dunkelbraunen Mischwesen kam. Im Westen von Atlantis vermischten sich zudem rotbraune Siedler mit den Atlantis-Bewohnern, so dass es auch hier zu einer indigenen Mischung kam. Ansonsten muss man aber sagen, dass die Rasse der Atlantis-Bewohner über die Jahrtausende ziemlich konstant und stabil blieb. Das lag aber auch daran, dass die Menschen zu jener Zeit viel älter wurden, ca. 500 bis 1000 Jahre. Je höher sie entwickelt waren, desto älter wurden sie: sie konnten ihren physischen Tod selbst bestimmen. So gab es auch weniger Geburten und Todesfälle.

Atlantis war ein sehr friedlicher Kontinent und führte keinen Krieg. Erst im Zuge der Auseinandersetzungen mit den dunklen Ego-Wesen im Westen kam es zu ersten Streitigkeiten und auch physischen Attacken, die jedoch vorwiegend von der dunklen Seite ausgingen. Die göttlichen, spirituellen Führer hätten sich niemals auf das Niveau eines irdischen Krieges heruntergelassen. Anders war es bei Lemuria, das in einem regelrechten UFO-Krieg zerstört und atomar verstrahlt wurde. Diesen zweiten Fehler eines irdischen Krieges auf der Erde wollte man in Atlantis kein zweites mal begehen, denn noch heute ist das Gebiet vom ehemaligen Lemuria durch die Kriegsenergien sehr zerstört und schwingungsmäßig verseucht, so dass man dort als göttliches Wesen nicht mehr leben kann. Auch Mutter Erde hat darunter sehr gelitten. Deswegen zog man damals in Atlantis eine vorgezogene Polkappenverschiebung im Einvernehmen mit der Führung der Erde vor, die alles, sowohl das Gute als auch das Böse und alle vorhandenen Hass-Energien, zerstörte. So umging man einen irdischen Krieg, der damals sonst unabwendbar gewesen wäre.


Sitten und Gebräuche

Es gab in Atlantis keine Vielweiberei. Die Ehe war monogam, die Stellung von Frau und Mann gleichberechtigt. Jeder lebte seine von Gott gegebenen weiblichen oder männlichen Kräfte aus. Es gab keine emanzipierten, männlichen Frauen, ebenso keine verweichlichten, weibischen Männer. Dadurch herrschte in den Familien eine heute unbekannte Harmonie zwischen Mann und Frau, die von gegenseitigem Respekt getragen war.

So konnten auch Frauen hohe Ämter im Tempel bekleiden und z.B. Mitglied im Hohen Rat oder Hohepriesterinnen werden.

Die Einwohner von Atlantis blieben Zeit ihres Lebens im Lande. Es gab nur wenige Bewohner, die in ferne Länder reisten oder auswanderten. In Atlantis war die Schwingung so hoch und angenehm, dass man kein Bedürfnis verspürte, das Land zu verlassen. Die einzigen Reisen, die stattfanden, waren Pilgerreisen zu den heiligen Tempeln und Stätten des Landes, insbesondere nach Kaja, die fast jeder Atlantis-Bewohner einmal im Leben unternahm.

Explosionswaffen waren in Atlantis ebenso unbekannt wie sonstige Waffen, mit denen man Menschen töten konnte. Der Frieden stand in Atlantis über allem, so dass Gewalt jeglicher Art abgelehnt und verboten wurde.

Lemuria wurde mit gefährlichen elektronischen Feuerwaffen, atomaren sowie explosiven Waffen zerstört. Dieses Wissen wurde jedoch nach der Zerstörung von Lemuria zum Schutz der Menschen in den heiligen Tempeln verschlossen, um Missbrauch durch Ego-Menschen und eine zweite Zerstörung wie in Lemuria zu verhindern.

So war Atlantis, was den Punkt Strom, Elektronik und Atomenergie angeht, sehr unterentwickelt. Strom und jegliche Elektrizität waren unbekannt, so dass sich das Leben sehr einfach abspielte. Dennoch wirkte sich das nicht zum Nachteil der Bewohner aus, im Gegenteil, dadurch war ihre Verbindung zur Natur stärker und sie konnten mehr in Frieden leben, als es bei den heutigen High-Tech geprägten Menschen der Fall ist.

Das Wetter in Atlantis konnte durch heilige Rituale der Hohepriester beeinflusst werden. Sonnenschein und Regen konnten gezielt hervorgerufen werden, ebenso Unwetter. Es wurde jedoch nicht durch elektrische Spannungen und atomare Wellen Einfluss auf das Wetter genommen.

Es gab zur Zeit von Atlantis UFOs, jedoch waren sie nicht für das Volk bestimmt. Sie hielten sich stark im Hintergrund und wurden von Sirianern, Venusiern, Murawitianern nur den hohen spirituellen Führern von Atlantis zur Verfügung gestellt. Man wollte keine neue technische Zivilisation schaffen und verzichtete deshalb auf die Einführung der UFOs in das Leben der Menschen, auch wenn das Wissen zum Bau von UFOs durch die göttlichen außerplanetarischen Wesen da gewesen wäre.

Für Reisen ging man zumeist zu Fuß oder verwendete Wägen, vor die man Tiere spannte. Es gab wenige Straßen und Wege in Atlantis. Das Verkehrsnetz war nicht ausgebaut. Dadurch verreiste man auch eher selten.

Auch gab es wenige selbstgebaute Luftschiffe, die jedoch nur von den höchsten Tempelmitarbeitern verwendet wurden. Ihre Antriebskraft bestand aus universeller Energie und göttlichen Kristallen, die in der Mitte des Schiffes installiert waren. Sie leuchteten nachts wie Sterne am Himmel. Ihre Geschwindigkeit ähnelte denen von UFOs und konnte bis zu 1000 km in der Minute betragen. Sie waren jedoch nicht für Fahrten außerhalb der Erdatmosphäre geeignet. Ihre Flughöhe betrug max. 350 m. Am Ende von Atlantis hatten es die dunklen und Ego-Wesen auf die Eroberung dieser Luftschiffe abgesehen, um das Land leichter zerstören zu können, was ihnen auch teilweise gelang, so dass die Luftschiffe von den spirituellen Führern zerstört werden mussten.

Es gab in Atlantis keine Klassenunterschiede. Jedes Wesen erhielt eine kostenlose Schulbildung vom Staat und konnte in höhere Ämter aufsteigen, egal welcher Herkunft es war. Eine weltliche Herrscher-Schicht (Adel) war unbekannt, stattdessen stellten die Priester aus ihren Reihen die Oberhäupter des Landes. Hierbei wurden die Wesen aufgrund ihrer SGW-Qualifikationen ausgewählt, ihre irdische Struktur oder Herkunft war dabei irrelevant.

Für die kostenlose Ausbildung in den Tempeln wurde jedoch von den Schülern oder deren Angehörigen Opfergaben erwartet, sei es in Form von Arbeit, Ernteerträgen oder Dienstleistungen.

Nicht jeder Bewohner von Atlantis lernte automatisch Lesen und Schreiben. Dieses Wissen wurde erst in der höheren Schule unterrichtet, da man es für viele Berufe nicht als lebensnotwendig ansah, z.B. Bauern, Handwerker, etc. Es galt die Philosophie, dass zuviel gelesenes Wissen verderben konnte. Deswegen erhielten auch nur wirklich die Wesen Zugang zu den Bibliotheken und Büchern, die dafür geeignet und bereit waren. Man wollte damit Wissensmissbrauch und der Verbreitung von falschem Wissen entgegenwirken. Gespräche in mündlicher Form waren daher viel mehr verbreitet als schriftliche Briefe, Bücher oder Abhandlungen.

Wichtiges Wissen, das statt dem Lesen und Schreiben schon in der Grundschule vermittelt wurde, waren: Naturkunde, Handarbeit, kosmische Zyklen und Gesetze (Sonne und Mond), spirituelle Gesetzte und Gebote, Religion, Gott, Garten- und Feldarbeit, etc. In den höheren Schulen waren Landwirtschaft und Handwerk sehr angesehen, da sie die Versorgung des Landes und der Tempel sicherstellten.

Es gab in Atlantis kein direktes Medizin-Wesen. Aufgrund der göttlichen Lebensweise wurden die Menschen so gut wie nie krank. Einfache Verletzungen konnten die Bewohner aufgrund ihres erlernten Natur-Heilwissens selbst auskurieren, bei größeren Verletzungen oder Krankheiten ging man zu bestimmten Tempel-Priestern, die in der göttlichen Heilkunst ausgebildet waren.


Kaya - Hauptstadt von Atlantis

Kaya war die Hauptstadt von Atlantis und lag im Süden von Atlantis am Meer. Sie befand in der Nähe der heutigen Kapverdischen Inseln (15° nördlich des Äquators). Sie wurde auch Stadt der goldenen Tore oder Stadt der Gewässer (aufgrund ihres umfassenden Bewässerungssystems) genannt.

Kaya galt als Herz von Atlantis und beherbergte prunkvolle Tempel und Bauwerke, die alle ohne den Einsatz von Strom, Elektrizität oder sonstigen Hilfsmitteln hergestellt wurden. Dadurch war die Baukunst in Kaja umso beeindruckender, da sie alleine durch Menschen- und Gotteshand geschaffen war.

Kaya war eine göttliche Stadt und wies kosmische Prinzipien und Strukturen in seinem Stadtplan auf. So hatte sie viele heilige Gärten und Parkanlagen, die sternförmig von den Haupttempeln der Stadt ausgingen und bis zum Meer reichten.

In Kaya befanden sich auch viele große Wohnhäuser der wohlhabenden und gebildeten Tempel-Laien-Schicht, die später am meisten von der dunklen Seite beeinflusst wurden.

Kaya selbst lag an einem Fluss, der mit seinem ausgeklügelten Wassersystem aus Wasserkanälen, unterirdischen Rohrleitungen und Brunnen die gesamte Stadt mit reinem klarem Quellwasser versorgte. Die Wasserkanäle bildeten geometrische Muster, die sich durch die Stadt zogen.

Kaya war von Hügeln umgeben, die sich zum Meer hin in eine flache Ebene wandelten. Von den Hügeln aus floss auch der Fluss in die Stadt.

Da viele Bewohner von Atlantis nach Kaya pilgerten, um die Tempel zu sehen und GOTT zu verehren, gab es in Kaya ein Gasthaus, das vom Tempel unterhalten wurde. Hier konnten alle Pilger frei übernachten, bekamen zu Essen und zu Trinken, und wurden mit allem Nötigen versorgt.

In Kaya herrschte keine Armut, sondern die Fülle der göttlichen Schöpfung. Sie war Vorzeigestadt von Atlantis und gleichzeitig auch Hafen zu Afrika, Europa und Südamerika.

Damals war der Atlantische Ozean leichter schiffbar und man konnte auch mit relativ einfachen Holzschiffen von Afrika nach Amerika gelangen. Die Küste von Atlantis diente dabei als ideale Route, wo man immer wieder an Land gehen und Vorräte nachladen konnte. Auch war der Atlantische Ozean keineswegs so wild und gefährlich wie in heutiger Zeit.

In Kaya selbst war immer ein großer Trubel, insbesondere bei heiligen Festen und Zeremonien. Ruhe fand man in der großen Stadt nur in den heiligen Tempelbezirken und Parkanlagen. Am Ende von Atlantis konnte das Ego in dieser Stadt am leichtesten Fuß fassen, denn immer wo es viele Menschen, Luxus und Prunk an einem Ort gibt, ist das Risiko des Ego-Wachstums groß.

Die Einwohnerzahl von Kaya lag bei 500.000 Einwohner, am Ende von Atlantis bei 1,5 \u2013 2 Millionen Einwohner.


Künste

Die Baukunst, Bilderhauerei und Malerei waren in Atlantis sehr ausgeprägt und auf einer wunderbaren, heute unerreichten Form. Die Atlanter liebten bunte Farben und bemalten deshalb sowohl die Innen- als auch die Außenseite ihrer Häuser mit kunstvollen Bildern.

Die Bildhauerei war eine der weit verbreitesten und angesehensten Künste. Die Atlanter brachten es in diesem Punkt zu großer Vollkommenheit. Es gab auch intensive Studiengänge in den Tempelschulen dafür. Die Bildhauerei war deswegen so angesehen, da sie eng mit den Tempeln, dem Tempelbau und der Anfertigung von Opfergefäßen, etc. verknüpft war. Deswegen wurden die Bildhauer vorwiegend im Tempel angestellt und waren dort sehr geachtet.

Weißer Marmor war der am weit verbreiteste Stein, gefolgt von Granit und anderen hochwertigen Steinen. In die Tempelgebäude wurden auch edle Steine wie Bergkristall, Rosenquarz, Lapislazuli, Edelsteine, Diamanten, etc. eingebaut, so dass es kunstvolle Ornamente, Reliefs und Mosaike in den Tempelwänden- und Böden gab. Gold und Silber sowie Messing wurden ebenfalls in größeren Mengen verwendet. Atlantis war sehr reich an Edelmetallen und Edelsteinen.

Die Gebäude in Atlantis waren groß und massiv, ähnlich der Tempel im alten Ägypten. Auch die Privathäuser nahmen große Ausmaße an. Es gab keine Reihenhäuser oder Wohnblocks. Jeder Bewohner hatte sein eigenes Haus und seinen eigenen, weitläufigen Garten. Dicht gedrängte Häuser gab es nur in den Marktstraßen.

Die Waren wurden in Atlantis kaum auf der Straße ausgestellt, sondern vielmehr im Inneren der Häuser aufbewahrt, die nicht selten an das Wohnhaus des Händlers angrenzten. Fliegende Händler gab es wenige, auch große Märkte waren unbekannt.

Die heiligen Tempelbauten waren hohe Gebäude, hatten mehrere Stockwerke, Observatorien und eine Art Minarett für die tägliche Sonnenverehrung. An den Wänden befanden sich Fresken und Mosaike. Die Säulen waren vorwiegend eckig, selten rund. Die Tempelhallen konnten gigantische Ausmaße annehmen.

Glas war in Atlantis unbekannt, aber es gab eine ähnliche Struktur, die jedoch milchiger und nicht so durchscheinend war.

In den Tempeln wurde reichlich Gold und Silber verwendet. Auch wenn Gold wertvoll war, wurde es nicht bevorzugt behandelt und diente auch nicht als Geldwährung. Es wurde einzig und allein als Schmuck Gottes in Seinen Tempeln verwendet. Silber gab es nicht so zahlreich wie Gold, es wurde aber auch für den Tempelbau verwendet.

Die Alchemie war in Atlantis bekannt, jedoch fand sie aufgrund der großen natürlichen Bodenschätze-Vorkommen in Atlantis keine große Verbreitung. Erst in der Spätzeit wurde sie bevorzugt von Ego-Wesen praktiziert.

Die Musik war in Atlantis ebenfalls sehr entwickelt. Jedoch gab es nicht die Fülle an Musikinstrumenten, wie es heute der Fall ist. Es gab viel Gesang (heilige Mantras und Choräle) in Verbindung mit Trommel- und Rasselinstrumenten. Zudem gab es auch Zupfinstrumente in abgewandelter Form und ausseridische Musikinstrumente (von der Venus), die einem Klavier ähnelten und mit dem Untergang von Atlantis verschwunden sind.

Die Malerei wurde als heilige Kunst angesehen und in den Schulen ebenso wie Musik gelehrt.

Die Pyramide ist atlantischen Ursprungs und wurde davor bereits in Lemuria gebaut. Es befanden sich auch in Atlantis hohe Kultbauten in Pyramidenform. Sie waren keine Gräber, sondern dienten als Tempelräume und Einweihungsstätten im Tempelkomplex. Sie waren der Öffentlichkeit nur bedingt zugänglich.

Schon zur Zeit von Atlantis wurden in den ägyptischen und südamerikanischen Kolonien Pyramiden gebaut, ebenfalls zu Kultzwecken (siehe z.B. die Pyramiden von Gizeh in Ägypten). Erst in späterer Zeit bauten auch bedeutende irdische Pharaonen Pyramiden als Gräber nach, um darin, wie sie glaubten und hofften, nach dem Tod den spirituellen Aufstieg erleben zu können. Das war ein Irrglaube und hatte mit der eigentlichen Symbolik und Bedeutung der Pyramiden nichts mehr zu tun.

Flora und Fauna in Atlantis

Klima und Landschaft

In Atlantis herrschte ein mildes und angenehmes Klima. Die Temperaturen waren gleich bleibend warm und sommerlich. Kalte Temperaturen, Schnee oder lange Regenperioden waren gänzlich unbekannt. Es gab viel Sonne und wenig Regen, der jedoch ausreichend genug war, um die Felder fruchtbar zu halten. Das Klima ähnelt dem heutigen Klima auf den Kanarischen Inseln, jedoch war es nicht so feucht und kühl im Winter und nicht so trocken und heiß im Sommer. Der Süden von Atlantis war zudem verstärkt tropisch bestimmt, d.h. es gab Palmenwälder und eine Vorstufe der Regenwälder, die jedoch nicht so dicht wie in den Tropen waren.

Im Norden von Atlantis gab es Berge mit teilweise ausgedehnten Tälern, der Süden und die Mitte von Atlantis sowie der Osten waren vorwiegend hügeliges Flachland.

Auf Atlantis gediehnen Pflanzen und Bäume, Wurzeln, Kräuter, Edelhölzer, Säfte, Gummi, Weihrauch, Blumen oder Früchte im Überfluss.

Atlantis selbst besaß eigene Wasservorkommen in Form von kleineren Seen, aber auch Flüssen und Bächen, die von großen Gebirgszügen aus dem Norden südwärts flossen. Das Wasser war sehr rein, von hoher Qualität und wurde auch für heilige Zeremonien verwendet. Die Tempelpriester tranken neben Fruchtsäften ausschließlich dieses Wasser.

Atlantis war ein sehr wohlhabender und reicher Kontinent. Er hatte viele Bodenschätze, wie Gold, Kupfer, Erz und Silber sowie Edelsteine und produzierte zu 90% alles selber, was seine Bewohner zum Leben brauchten. Die übrigen Güter wurden aus den Kolonien in Afrika, Südamerika und Europa importiert. Im Gegensatz dazu wurde ein Großteil seines Überschusses in die Kolonien und in fremde Länder auf der ganzen Welt exportiert.


Vieh

In Atlantis gab es keine Kamele, Lamas oder Nilpferde, jedoch vereinzelte kleine Pferde. Sie wurden vorwiegend als Nutztiere in der Landwirtschaft eingesetzt, aber nicht in großer Anzahl gezüchtet.

Rinder und Schafe wurden als Vieh gehalten (jedoch in nicht sehr großer Zahl). Sie dienten als Woll- und Milch-Lieferanten. Die Tiere wurden nicht geschlachtet. Eine Viehzucht, wie sie heute exzessiv betrieben wird, war unbekannt. Die Tiere waren frei und wurden nicht eingesperrt oder gar angekettet. Ihr Seele-Geist-Wesen wurde respektiert und geachtet.

Es gab in Atlantis keine Elefanten oder Mammuts. Elefanten kamen nur in geringer Zahl von Nachbarländern und Kolonien (aus Afrika und Asien) zur Durchreise nach Atlantis.

Es gab in Atlantis keine Raubtiere. Die Tiere lebten in Harmonie miteinander und der Kreislauf des gegenseitigen Tötens, wie er heute bekannt ist, hatte noch nicht begonnen. Es herrschte noch göttliche Harmonie und Liebe zwischen den Tieren.

Die einzige Raubkatze, die in Atlantis lebte, war der Löwe. Sie wurde als heiliges Tier im Tempel verehrt und als Ausdruck der Sonnenkraft Gottes gesehen. Dieser Kult kam jedoch erst in der Spätzeit von Atlantis auf. Vorher waren Raubtiere aller Art in Atlantis nicht verbreitet.

Es gab in Atlantis keine Schweine. Sie wurden als unrein angesehen.

Haustiere waren in Atlantis unbekannt. Es verstieß gegen den freien Willen eines Tieres, dieses im Haus festzuhalten oder einzusperren. Tiere, die jedoch freiwillig die Nähe des Menschen suchten und mit diesem in einer Symbiose lebten, z.B. Katzen oder eine Vor-Form des heutigen Hundes, waren gern gesehen. Jedoch gab es keinen exzessiven Haustierkult, wie es heute der Fall ist. Die Tiere konnten gehen und kommen, wann immer es sie wünschten und waren an keinen Menschen gebunden. Sie führten ihr eigenes, freies Leben, das sich im Bewusstseinsfeld der 2. Dimension abspielte, und sich vom Menschenleben der 3. Dimension unterschied.


Holz

Atlantis besaß große und dichte Laubwälder sowie im Süden tropische Wälder, so dass ein großes Holzvorkommen vorhanden war. Jedoch wurden nur wenige Gegenstände des Alltags sowie Möbel aus Holz hergestellt. Das Holz galt als sehr kostbar und das Seele-Geist-Wesen, das hinter dem Baum stand, wurde geschätzt und respektiert.

So wurden die Seele-Geist-Wesen vor dem Fällen des Baumes erst um Erlaubnis gefragt. Anschließend wurde dem Baum für sein Opfer in einer Zeremonie gedankt. Man ging noch respektvoll mit der Natur um und es wurden keine Bäume sinnlos oder aus Profitgier gefällt. Auch wurden keine Wälder kahl geschlagen.

Für jeden gefällten Baum wurde ein neuer Baum gepflanzt, so dass ein Kreislauf von Geben und Nehmen entstand. Holz war sehr wertvoll und wurde vorwiegend für Kultobjekte im Tempelbereich verwendet, z:B. bei der Räucherung, im Heiligtum, beim Dachbau oder bei der Schaffung von speziellen Kultobjekten, die nicht aus Stein, sondern aus Holz sein mussten. Für den normalen Häuserbau, Möbel, Alltagsgegenstände, etc. setzte man kaum Holz ein, da man nicht unnötig Bäume fällen und "töten\u201c" wollte.

Aus der Rinde bestimmter Laubbäume wurde zudem Kleidung hergestellt.


Obst und Gemüse

Neben den dichten Wäldern gab es in Atlantis aber auch ausreichend freie Flächen, auf denen Tiere weiden und Getreide, Gemüse und Obst angebaut werden konnten. Auch gab es viele Wiesen, Bäche und Natur, die vom Menschen nicht verändert wurden, und so waren und blieben, wie sie Gott geschaffen hatte. Hier lebten die Naturgeister in Einklang mit den Menschen, die sie besuchten.

Es gab vorwiegend kleine Plantagen (jedoch nicht in stark kultivierter Form, wie es heute der Fall ist, sondern in natürlicherer Streuobstform, d.h. es wurden auf einer Fläche viele verschiedene Sorten Obst und Gemüse angebaut, ohne die Natur zu belasten oder ihre Harmonie zu zerstören), auf denen Obst und Gemüse angebaut wurden. Das Obst lag dabei deutlich in der Überzahl (es wurden 85% Obst angebaut, nur 15% Gemüse).

Obst galt in der Sonnenkultur von Atlantis als sehr hochschwingende, heilige Frucht der Sonne, die von den Tempelpriestern in großen Mengen verzehrt wurde. Gemüse galt als niedrigschwingende Frucht der Erde und der Nacht, die von Tempelpriestern nicht gegessen wurde. Sie diente als Nahrung für das Volk, um ihnen eine gute Erdung zu ermöglichen und sie für ihre physische Arbeit bei Kräften zu halten. Gemüse wurde kaum ins Ausland exportiert. Dagegen wurden einige bedeutende Früchte von Atlantis ins Ausland exportiert und waren dort als hochschwingende "Früchte der Sonneninsel" angesehen, die gerne gegessen wurden und eine Delikatesse waren.

Ein Großteil der Früchte, die damals auf Atlantis angebaut wurden, gibt es heute nicht mehr. Sie waren viel größer als heutige Früchte, hatten in etwa die Größe von Melonen und waren allesamt sehr süß, ähnlich vollreifen Mangos und Papayas. Früchte, die damals angebaut wurden, und die wir heute noch in abgewandelter Form kennen, waren: Bananen, Ananas, Mangos, Papayas, Melonen (eine andere Art als heute, sie waren gelb, nicht grün und die Pflanzen wuchsen in die Höhe), Zitrusfrüchte, Orangen, Avocado-ähnliche Früchte, Pfirsich und Aprikosen-ähnliche Früchte, Feigen, Datteln, Pflaumen, Zwetschgen-ähnliche Früchte, Granatapfel, Guaven. Kirschen und Kiwis waren unbekannt. Zusätzlich gab es Früchte, die Erdbeeren ähnelten sowie Äpfel (jedoch nicht in so großer Zahl, da ihre Schwingung aufgrund der Säure nicht sehr hoch war), teilweise Birnen und Früchte, die ähnlich unseren heutigen Erdbeeren am Boden wuchsen und sehr süß waren (wie Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren). Dann gab es noch die National-Frucht von Atlantis: eine Ananas-ähnliche Früchte, die sehr groß wurde (wie ein Kürbis), auf Bäumen wuchs und einen sehr saftigen, süßen Geschmack hatten. Die Kokusnuss war bekannt und wurde ebenfalls, wenn auch nicht sehr zahlreich, verzehrt.

Das gesamte Obst diente in Atlantis als Grundnahrungsmittel der Tempelpriester. Gemüse zu essen, war ihnen nach der ersten Einweihungsstufe, d.h. dem Noviziat, untersagt. Zusätzlich dienten den Tempelpriestern als Nahrungsmittel Nüsse, getrocknete Feigen, Datteln, Ananas, etc., Hülsenfrüchte, Waldfrüchte, Kräuter sowie Wurzeln. Bei besonders schwerer Arbeit, zu besonderen Anlässen oder auf Reisen wurde ein bestimmtes Brot gegessen, das eigene Tempelbäcker für sie herstellten. Ansonsten aßen die Tempelpriester keine gekochte Nahrung. Dies war ihnen aufgrund der warmen Temperaturen in Atlantis auch gut möglich.

Es wurden getreideähnliche Sorten angebaut, jedoch unterschiedlichere und reinere, ursprünglichere Sorten als heute. Sie waren eine Mischung aus Weizen, Dinkel, Gerste und Hafer.


Landwirtschaft

Es fand in Atlantis keine Genmanipulation statt, weder in der Landwirtschaft noch bei Tieren. Die Atlanter lehnten es ab, die von Gott gegebene DNS (die an sich vollkommen ist) zu verändern und aus menschlichem Ego-Bestreben "verbessern" zu wollen. Jede Genmanipulation stellte somit einen Verstoß gegen die göttliche Natur und Ordnung dar, die eine Strafe nach sich zog.

In Atlantis gab es kein Jagd- und Fischereiwesen, da Tiere grundsätzlich nicht getötet wurden. Man respektierte und liebte sie als Ausdruck Gottes und Wesen, die eine Seele hatten. Alle Bewohner von Atlantis waren deshalb Vegetarier, die Tempelpriester sogar strikte Veganer. Fleisch, Eingeweide oder Blut zu essen oder gar ein Tier zu töten wurde als große Sünde (negatives Karma, Schwingungsverunreinigung) angesehen, von dem man sich nur mittels langwieriger Reinigungsprozesse wieder säubern und befreien konnte. In den Tempeln selbst aß man keine Ei- und Milchprodukte, auch keinen Honig. Anstatt Milch wurde eine Milch auf Getreidebasis hergestellt, die man vorwiegend am Morgen nach der Morgenandacht (Meditation und Sonnengebet) zu sich nahm. Verstöße gegen die vegane Kost wurden von den Hohepriestern streng bestraft und konnten sogar zum Ausschluss aus dem Tempel führen.

Bier, Wein und sonstige alkoholische Getränke waren in Atlantis unbekannt und wurden von der Tempelführung verboten. Sie wurden als Trank des Teufels und der Sünde angesehen, die den Geist vernebelten und die niederen Sinne stärkten. Sowohl das Volk als auch die Tempelpriester lebten daher alkoholfrei. Alkoholfreies Malzbier war bekannt und wurde teilweise vom Volk getrunken, jedoch nicht in großen Mengen.

Die Landwirtschaft in Atlantis war ein sehr wichtiger Teil des Staates und wurde von diesem auch gezielt gefördert und unterstützt, da sie nicht nur die Versorgung der vielen Tempelpriester (Obst), sondern auch des Volkes (Obst, Gemüse und Getreide) gewährleistete. Gleichzeitig konnten durch den Export der Felderträge in ferne Länder Einnahmen in die Staatskasse fließen. Somit waren die Bauern und Landwirte angesehene Menschen in Atlantis und jeder schätzte und respektierte ihre Arbeit.

Die Menschen lebten in Atlantis noch in Einklang mit der Natur, dem Kosmos und den Zyklen. So war die Landwirtschaft stark vom Sonnen- und Mondkalender bestimmt, nach deren Phasen Aussaat und Ernte bestimmt wurden. Der Natur wurde nichts gewaltsam entrissen oder aufgesetzt, sondern es fand immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen statt, das von tiefer Liebe, Respekt, Demut und Dankbarkeit geprägt war. Dadurch konnten die Früchte auch ihre enorme Größe erreichen und hatten einen enormen Energie- und Vitamingehalt, der den heutigen Früchten leider verloren gegangen ist, da der Mensch großteils vergessen hat, was es wirklich heißt in Harmonie mit der Natur zu leben. Dies bedeutet nämlich, dass man das eigene Ego und seine Lust zurücksetzt, und stattdessen nach dem großen, kosmischen Plan und den Zyklen der göttlichen Gestirne (inklusive Mutter Erde) lebt.

Religion und Staatswesen in Atlantis

Staatswesen und Führung


In Atlantis herrschte kein König, sondern eine Gruppe bzw. ein Rat aus spirituellen Meistern und hohen Hütern, der sich aus den höchsten Führern aller Tempel des Landes zusammensetze. Zu diesen zählte auch Hermes Trismegistos/Thot. Diese Gruppe war eine Symbiose zwischen AGMM und HGMM, wobei jedoch die AGMM in der Überzahl waren. Sie wurden zudem von außerplanetarischen, göttlichen Wesenheiten von der Venus, vom Sirius und von Murawit unterstützt. Die Hüter dienten dabei als Kanal bzw. Schlüssel zur Erde und der vorherrschenden Struktur.

Das Staatssystem in Atlantis war hierarchisch aufgebaut. Ganz oben standen die spirituellen Führer (der Rat der AGMM, spirituellen Meister und HGMM), die über Leben und Tod erhaben waren und deswegen auch Tausende von Jahre auf dieser Ebene weilen konnten. Sie wechselten zwischen den Welten und waren wahrhafte Meister der Materie und des Lichts. Sie waren zugleich weltliche wie auch geistige Oberhäupter von Atlantis.

Ihre Positionen wurden nicht an ihre Nachkommen vererbt, sofern sie denn welche gehabt hätten, denn meistens lebten sie in Keuschheit. Die Ämter in Atlantis waren somit nicht vererbbar, sondern wurden an die besten, qualifiziertesten Wesen weitergegeben, egal welcher Herkunft und welchen Standes sie waren.

Staat und Religion waren in Atlantis nicht getrennt, sondern bildeten eine Einheit. (ähnlich dem Islam heute). Die spirituelle Gesetze und Gebote der heiligen Schriften bildeten gleichzeitig auch das Rechtssystem des weltlichen Lebens.

Unterhalb der spirituellen Führer von Atlantis standen die Mitarbeiter der Tempel, d.h. die Tempelmitarbeiter, Tempelpriester und die Laienpriester. Sie bildeten ein komplexes, hierarchisches System. Jedes Wesen wurde entsprechend seiner SGW-Struktur in den passenden Tempel gegeben, um die notwendige Ausbildung und Schulung zu erhalten.

Unter den Tempelangehörigen stand das freie Volk, das nahezu vollständig \u2013 ob direkt oder indirekt \u2013 im Dienst des Tempels stand oder mit diesem, in welcher Form auch immer, verbunden war (jede größere Stadt hatte ihren eigenen Tempel). Nahezu alle Bauern, Handwerker, Kaufleute etc., stellten ihre Dienstleistungen oder Ernteerträge dem Tempel zur Verfügung und waren somit bei diesem angestellt. Zusätzlich gab es noch Wesen, die als freie Lehrer, Beamte oder Hilfsarbeiter im Tempel mitarbeiteten, jedoch keine festen Tempelangestellten waren und auch nicht dort wohnten.

In Atlantis gab es keine Sklaverei. Alle Menschen waren frei. Jedoch gab es zu jener Zeit benachbarte Völker und Länder, in denen die Sklaverei praktiziert wurde.

Es gab in Atlantis kein Kriegswesen und somit auch kein Militär. Das Ordnungssystem bestand aus sogenannten Ordnungswächtern, die für Ordnung im Volk und in den Tempeln sorgten (ähnlich unserer heutigen Polizei). Zudem gab es Grenzwächter, die an den Grenzen von Atlantis sowie in den Kolonien positioniert waren und die Einreise in das Land regelten. Sie waren direkt der spirituellen Führung der Tempel bzw. dem Rat von Atlantis unterstellt.

Atlantis besaß ein sehr strenges Einreisesystem. Fremde durften erst nach einer vorherigen umfassenden Untersuchung einreisen. Bei dieser umfassenden Untersuchung wurde ihre Aura von hellsichtigen Priestern überprüft, damit auch keine unguten Energien oder Schwingungsschwankungen in das Land gelangen konnten. Dunkle und Ego-Wesen wurden soweit als möglich ausgesperrt.


Geldwesen

Geld in Form von Münzen und Papierscheinen war in Atlantis unbekannt. Es herrschte das Tauschrecht von Geben und Nehmen auf der Grundlage der Ananas-Frucht Obst. Beispiel: 1 große Ananas von 4 kg aus den Tempelgärten hatte den Wert eines 5 x maligen Gebets-Chantren von ca. 5 min = eine göttliche Energieeinheit von 5 Dar.

Die Ananas konnte getrocknet oder frisch sein, ihr Wert blieb derselbe. Aufgrund der Haltbarkeit wurde jedoch die getrocknete Ananas vorgezogen. Sie wurde in Scheiben auf einer Kordel aufgefädelt und in einem Lederbeutel, der oberhalb der Hüfte befestigt war, mit sich getragen.

Mit 1 Dar, d.h. einer fünftel Ananas konnte man ein Brot kaufen. Ein Tempelkleid kostete 20 Dar, d.h. 5 große Ananas-Früchte. Diese Umrechnung konnte man auf alle Produkte des Alltags übertragen, so dass es eine stabile Handelsgrundlage ergab. Die Mengeneinheit "Dar" existierte nur visuell, d.h. es gab keine irdische Münzgeldwährung, wie dies heute der Fall ist.

Eine Ananas, die nicht aus den heiligen Tempelgärten von Atlantis stammte, sondern von einem Nachbarland (sah man sofort an matter Farbe und minderem Geschmack) hatte nur einen Wert von 0,5 bis 1 Dar, je nach Qualität. Somit war das größte Exportgut von Atlantis seine hochwertigen Früchte, insbesondere die Ananas, mit denen in den Nachbarländern Waren eingetauscht werden konnten, z.B. Seide oder Holzwaren, die in Atlantis nicht produziert wurden.


Gottesbild

In Atlantis wurde das höchste göttliche Prinzip GOTT in Form der Sonne verehrt. In den darauf folgenden Hochkulturen spielte deshalb auch die Sonnenverehrung eine große Rolle, siehe z.B. die alten Ägypter, Mayas oder Inkas. Im übrigen wurde die Sonne immer wieder in allen Kulturen, die es auf der Erde gegeben hat und gibt, als Ausdruck des höchsten göttlichen Prinzips auf der Erde (=GOTT) angesehen. Gottes Antlitz in der irdischen Welt war/ist also die Sonne.

In Atlantis wurde der Aspekt der göttlichen Mutter , ebenso der Aspekt des göttlichen Vaters, die zusammen die Einheit Gott-Mutter-Vater (=GOTT) bildeten. Der Ausdruck und das Bewusstsein von weiblichen und männlichen Energien waren viel präsenter als in heutiger Zeit. Jeder wusste über die Stärken und Schwächen sowie Fähigkeiten und Begabungen beider Seiten Bescheid. Die männliche und weibliche Seite waren gleichgestellt.

Die weiblichen Energien galten als Verbindung zu den Ebenen des Himmels und den feinstofflichen Ebenen (deswegen waren Frauen ideal als intuitive Vermittlerinnen zwischen den Welten, Priesterinnen, Hellseherinnen, Orakel, Medien oder Naturgeistverbinderinnen, sowie Heilerinnen, Künstlerinnen, etc. geeignet).

Die männlichen Energien galten als Verbindung zu den Ebenen der Erde und den grobstofflichenen Ebenen (deswegen waren Männer ideal als logisch-analytische, ruhige, erdende Kraft im Tempelwesen, Dämonenaustreiber, Beamte, Verwalter, Tempelwächter, Organisatoren, Lehrer, sowie Handwerker, physisch arbeitende Kräfte in den Gärten oder auf den Feldern geeignet).

Insgesamt wurde das Leben in Atlantis sehr stark vom Mond- und Sonnenkalender bestimmt. Die Frauen wurden dabei mehr vom Mondkalender geleitet, die Männer mehr vom Sonnenkalender. Jedoch gab es auch Überschneidungen, da beide Strukturen zusammen eine Einheit ergeben. So war es auch für die Frauen wichtig, ihren Lebensrhythmus neben dem Mondkalender auch den wichtigsten Sonnenphasen anzupassen. Ebenso war es für die Männer wichtig, ihren Lebensrhythmus neben dem Sonnenkalender auch den wichtigsten Mondphasen anzupassen. Beides zusammen ergänzte sich sehr gut und regelte das Leben in Atlantis.

Die Frauen waren Hüterinnen des Mondwissens, die Männer Hüter des Sonnenwissens. Beide Seiten waren gleich respektiert und geachtet. Dementsprechend agierten die Männer im Sonnensektorbereich von Gott-Vater vorwiegend im Vordergrund, wohingegen die Frauen im Mondsektorbereich von Gott-Muter (der großen Göttin) eher im Hintergrund agierten.

Den Begriff der heiligen Barke, Lade oder Arche gab es in Atlantis direkt nicht. Er wurde erst in der nachfolgenden Kultur des alten Ägyptens entwickelt und ist somit nicht atlantischen Ursprungs.

Es gab in Atlantis keinen Personenkult und demzufolge auch keine Personenverehrung. Stattdessen wurden Kultbilder von Geschehnissen in der Vergangenheit, spirituellen Führern, kosmischen Zusammenhängen, außerirdischen Stätten, spirituellen Symbolen, etc. aufgestellt. Die Bildhauerei war also mit einer sehr großen Mystik verbunden und diente nur im äußeren Sinn auch als Mittel, um Tempelgebäude oder Gartenkunstwerke zu schaffen.


Tempelwesen

Die Tempel in Atlantis beherbergten ein großes Bildungssystem. Sie waren gleichzeitig kultureller, spiritueller wie auch religiöser Mittelpunkt der Stadt. Die Menschen konnten dort kostenlose spirituelle Schulungen, aber auch irdische Schulungen in allen Wissenschaftsbereichen und Künsten erhalten, bekamen Zugang zu den Bibliotheken, etc. Als Ausgleich stellten sie ihre Arbeit vollständig in den Dienst des Tempels, gaben Opfergaben (Felderträge, Kleidung, Arbeiten, etc.).

Der Tempel bestand aus einem Hauptbau mit teils öffentlichen Räumen. Links und rechts vom Tempel befanden sich große Gebäude für die Mönche und Nonnen. Links vom Tempel, Richtung Sonnenaufgang war das Männerkloster, rechts vom Tempel Richtung Sonnenuntergang das Frauenkloster. Beide Klöster waren voneinander abgeschirmt und hatten so gut wie keinen Kontakt miteinander. Korrespondiert wurde über die Führung der einzelnen Klöster. Das Leben in beiden Klöstern war zum Teil auch ziemlich unterschiedlich geregelt (entsprechend dem Mond- und Sonnenkalender).

Zu dem Tempel zählten große Gärten- und Parkanlagen, die fast ausschließlich für die Mönche und Nonnen reserviert waren (separate Bereiche für Männer und Frauen). Dort konnten sie meditieren, reflektieren, aber auch irdischen Tätigkeiten wie Gartenanbau, Blumenpflege, Malerei, etc. nachgehen.

Der Grundbesitz der Tempel war sehr, sehr groß und umfasste fast den gesamten Kontinent Atlantis. Das Wort Besitz ist jedoch nicht ganz treffend, denn zu jener Zeit gab es keinen Privatbesitz, alles gehörte Gott und somit seinen irdischen Stellvertretern auf Erden, den spirituellen Führern (=den Tempeln).

Die Nonnen und Mönche in den Tempeln lebten nach einem strengen Tagesablauf (Aufstehen vor Sonnenaufgang, Meditation, Fasten, Schulungen, Tempeldienst, etc.). Sie durften den Tempel nur zu bestimmten Zeiten oder in Ausnahmefällen verlassen. Ihnen wurde von den normalen Bürgern großer Respekt entgegen gebracht (ihnen durfte z.B. nicht in die Augen geblickt werden) und man musste sie auf der Straße mit gefalteten Händen vor der Brust begrüßen.

Die Nonnen trugen weiße Gewänder aus einem Baumwollähnlichen Stoff (vermischt mit Leinen und Hanf), in den Wintermonaten auch teilweise Wolle. Darüber trugen sie einen langen Schleier, der auch gleichzeitig als Umhang diente. Die Farbe des Schleiers symbolisierte ihren Rang und ihren Ausbildungsgrad. Hellblau mit gold und weiß stand z.B. für Mitarbeiter von Hermes Trismegistos. Wenn die Nonnen aus dem Tempel gingen, mussten sie sich mit dem Schleier verhüllen, ebenso bei Tempelzeremonien. Der Schleier wurde nur bei komplizierten körperlichen Arbeiten abgelegt oder in der Nacht zum Schlafen. Er bestand im Sommer aus einer Mischung aus Seide und Leinen, im Winter aus Wolle. Er ging fast bis zum Boden und konnte das Wesen vollständig einhüllen. Zusätzlich hatten die Nonnen eine Kette mit einem Anhänger ihres Tempels, der ihre Tempelzugehörigkeit und ihren Rang zeigte.

Die Mönche trugen ebenfalls lange weiße Gewänder (ein wenig erinnern sie an die heutigen buddhistischen Mönchsgewänder). Je nach ihrem Ausbildungsgrad waren ihre Haare geschoren (vorwiegend Noviziat) oder sie trugen langes Haar (erst in den höheren Stufen), das sie ebenfalls mit einem Schleier, der ihren Rang zeigte, verhüllten. Auch hatten sie wie die Nonnen eine Kette.

Das Volk selbst kleidete sich in bunte Farben aus Baumwoll-ähnlichen Stoffen, Leinen, Hanf und Wolle. Die normalen Frauen waren nicht verschleiert.

Zu der Blüte von Atlantis war jeder dritte Einwohner des Landes direkt in die Arbeit im Tempel involviert, z.B. als irdischer Verwalter im Tempel oder Tempelhandwerker. Jeder zweite Einwohner arbeitete indirekt für den Tempel, z.B. als Bauer oder Schneider. Ca 1,5 Million Wesen lebten dauerhaft als Mönche oder Nonnen in den Tempeln.

Die meisten Nonnen und Mönche wiesen die beiden Haupttempel der Hauptstadt Kaja auf, die in vier großen Komplexen insgesamt 500.000 Mönche und Nonnen beherbergten.

In Topia, der zweitgrößten Stadt des Landes, die im Osten gegenüber von Afrika lag, lebten vergleichsweise wenig Nonnen und Mönchen. Bei einer Einwohnerzahl von 45.000 Menschen waren 5.000 Wesen Nonnen und Mönche (davon ein wenig mehr Frauen als Mönche).

Neben den Haupttempeln in den Städten gab es noch sogenannte abgelegene Klausen und Einsiedeleien, die mitten in der Natur lagen, abgeschirmt von jeglichen Menschen. Hier wurden z.B. besondere Wesen (z.B. göttliche Mitarbeiter) von hohen spirituellen Lehrern unterrichtet und auf den spirituellen Aufstieg vorbereitet oder geheime Zeremonien abgehalten. Auch die hohen spirituellen Führer von Atlantis hielten sich immer wieder in diesen Klausen auf, um sich von allem Irdischen zurückzuziehen und mit Gott eins zu werden.

Insgesamt funktionierte das System in Atlantis sehr gut. Es gab keine Widerstände. Alle Menschen arbeiteten zusammen für ein gemeinsames Ziel: ein hochschwingendes, göttliches, reines Land, in dem alle in Frieden und Harmonie lebten. Jeder hatte seine Aufgabe in diesem System, sei es als Priester im Tempel oder als Mitarbeiter im Volk. Jeder profitierte von dem Wissen und der Arbeit seines nächsten. Die weltlichen Menschen erhielten von den Priestern spirituelles Wissen, Schulung und Ausführung der göttlichen Kulthandlungen, die Tempelpriester erhielten irdische Güter und Dienstleistungen von den weltlichen Menschen. Alles war in einem göttlichen Fluss des gegenseitigen Ausgleichs.


Regelverstöße

Im alten Ägypten bestraften nahezu alle Priesterorden das Brechen ihrer Gelübde mit dem Tod. In Atlantis wurden die betreffenden Wesen bei Regelverstößen nicht getötet, sondern aus der Ordensgemeinschaft verstoßen und aller Abzeichen, Befugnisse, Ämter, etc. enthoben. Ihre Mönchs-/Nonnenkette wurde offiziell vor der Gemeinschaft herab gerissen (ggf. auch der Schleier) und symbolisch verbrannt. Das Wesen wurde dann aus dem Tempelkomplex mit den Worten "Deine Sünde zieht Konsequenzen nach sich" (gesprochen vom Hohepriester) ausgeschlossen.

Erst durch strenges Fasten über einen längeren Zeitraum, in dem das Wesen seine Reue zeigte und schließlich wieder in Demut vor den Tempelführer trat, um seine Schuld einzugestehen und um Vergebung zu bitten, konnte es wieder im Orden aufgenommen werden. Es musste dann wieder auf der Stufe des Novizen beginnen. Wurde es dann zum zweiten Male wegen entsprechender Vergehen aus dem Orden ausgestoßen, war eine zweite Wiederaufnahme/Begnadigung nicht mehr möglich. Er konnte dann nur noch als Laiennovize für den Orden geringen Beschäftigungen nachgehen. Die Wiederaufnahme und der Zugang zum Priestertum blieb ihm jedoch Zeit seines Lebens verwehrt.


Einweihungen

Es gab in Atlantis zahlreiche Initiationen und Einweihungen. Sie waren bei Jungen/Männern und Mädchen/Frauen verschieden und richteten sich nach dem Alter.

Die Taufe war der erste Teil der Einweihungszeremonien in Atlantis. Jedoch fand sie nicht in der heutigen Form mit Kirche, Taufbecken, etc. statt. In Atlantis wurde das neugeborene Kind von den Tempelpriestern mit dem Wasser des heiligen Flusses gewaschen/gereinigt und so symbolisch in den Kreislauf dieser Inkarnation eingeführt.

Der physische Tod endete ebenfalls mit einer Reinigung/Waschung durch heiliges Wasser, ehe der Leichnam verbrannt wurde. Nur besonders hohe Würdenträger erhielten eine Bestattung in Höhlengräbern in den Bergen (dabei wurde die Mumifizierung in einer ähnlichen, aber unterschiedlichen Form wie in Ägypten angewandt). Hohe spirituelle Führer erlebten keinen Tod. Sie konnten sich dematerialisieren und benutzten ihren physischen Körper nach Belieben.

Bekannte Zeremonien auf der irdischen Ebene waren auch die Eheschließung (jedoch war sie weit weniger aufwendig als in heutiger Zeit). Man ging die Verbindung vor einem Priester oder einer Priesterin ein, dder/ie die Arme der betreffenden Wesen mit einem symbolischen Tuch verband und damit den heiligen Bund der Ehe auf der irdischen Ebene bestätigte. Dieses Tuch wurde dann in der Hälfte durchgetrennt und den Ehepartnern gegeben. Eine Woche trugen sie dieses Tuch in der Öffentlichkeit als Zeichen ihres Bundes. Zusätzlich fand eine kleine Hochzeitsfeier im privaten Kreise statt.


Ausbildung

Die Kinder in Atlantis wurden sehr früh in die Tempel zur Erziehung gegeben. Bereits im Alter von 2 Jahren wurden sie von Tempelpriestern begutachtet und dann in entsprechende Kindergruppen in die Tempel verteilt (manche erst ab 3, manche schon ein wenig früher). Zu Beginn fand der Unterricht nur halbtags statt, um die Kinder nicht ganz von den Eltern zu trennen, ab 5 Jahren war er dann ganztags (wobei auch ausreichend Zeit zum kindlichen Spielen blieb). Die Kinder kamen nur am Abend nach Hause zu ihren Eltern, um am Morgen wieder zur Schule zu gehen.

Ab 7 Jahren lebten die Kinder dann für 5 Jahre vollständig in der Tempelschule, die einem Internat glich (von da an wurden Jungen und Mädchen getrennt, sie konnten aber noch zusammen in der Freizeit spielen bis zum Alter von 9 bis 10 Jahren). Die Eltern waren dadurch entlastet, konnten ihrer Arbeit besser nachkommen und hatten gleichzeitig mehr Freiraum für ihre eigene spirituelle Entwicklung. Die Kinder ihrerseits erhielten in den Tempeln die bestmöglichste Ausbildung und lernten schon sehr früh mit ihrem SGW in Verbindung zu treten.

Im Alter von 12 Jahren erhielten die Kinder die Initiationsriten und Einweihungen (Jungen und Mädchen separat). Von da an wurden Jungen und Mädchen strikt getrennt. Bis zum Alter von 14 Jahren durchliefen sie die höhere Schule, die mit den Abschlussprüfungen abschloss. Danach hatten sie die Möglichkeit die Schule zu verlassen, zurück zu ihren Eltern zu kehren und diesen bei ihrer Arbeit zu helfen, um von ihnen in ihrem irdischen Beruf ausgebildet zu werden, oder eine fortführende Ausbildung, entsprechend ihrem SGW-Schwerpunkt und Lebens-Thema zu machen. 60% der Wesen wählte diese weiterführende Ausbildung. 60% mit irdischem Schwerpunkt auf eine spätere Künstlertätigkeit oder Verwaltungsarbeit im Tempel, 40% mit einem Schwerpunkt auf dem spirituellen und geistigen Sektor.

Mit 18 Jahren war die fortführende Ausbildung zu Ende (mit Abschlussprüfungen und einer offiziellen Zeremonie). Die Jugendlichen hatten dann die Möglichkeit, in das weltliche Leben zurückzukehren und dort ihre gelernte Arbeit zu praktizieren oder den Weg des Tempeldienstes einzuschlagen. Dabei konnte zwischen Laiendienst, enge Mitarbeiter oder Lehrer-Dienst oder Nonnen/Mönchtum gewählt werden. Viele wählten den Bereich Nonne/Mönchtum. Dort wurden sie dann in verschiedene Ausbildungsgruppen eingeteilt, wo sie ihrem SGW und seinem Weg entsprechend weitere Schulungen erhielten, die ein ganzes Leben dauern konnten. Dieser Weg bedeutete, dass sie sich vollends vom irdischen Leben abwandten und in ihr SGW-Bewusstsein eintraten. Die Faktoren Keuschheit, Armut/Besitzlosigkeit und Demut/Gehorsam waren dabei Grundvoraussetzung.

Die Nonnen und Mönche waren aufgrund ihres strengen Weges der Selbstmeisterung, den sie freiwillig bereit waren zu gehen (die Regeln im Orden waren nämlich sehr streng und teilweise auch sehr hart), im Volk sehr geachtet und angesehen. Man brachte ihnen gerne über den Tempel Opfergaben und Geschenke. Ihre Meinung und ihr Rat waren hoch angesehen und geachtet.

Die Kindererziehung in Atlantis hatte einen wichtigen Stellenwert inne und war sehr gut geregelt. Schließlich waren die Kinder die nächste Generation, die für das Bestehen des friedvollen, göttlichen Atlantis verantwortlich war. Schon von klein auf durchliefen die Kinder deshalb die für sie passende Ausbildung, um ihre Grundschwingung anzuheben und in ihr SGW-Bewusstsein zu gelangen. Mögliche Schwachstellen wurden frühzeitig erkannt und bearbeitet.

"Andere" und dunkle Kinder, deren Ego-Pflanze sehr groß war, wurden in sogenannte Tempel-Sondererziehungsstätten im Westen von Atlantis geschickt, wo sie in der Beherrschung und Meisterung ihres Egos unterrichtet wurden. Wenn die Selbstmeisterung Wirkung zeigte, konnten sie später auch in niederen Tempelverwaltungsbereichen eingesetzt werden konnten. Meist blieben sie jedoch Zeit ihres Lebens im Westen von Atlantis und waren von dem wirklichen Leben und den heiligen Tempelstätten in Atlantis "ausgeschlossen". Atlantis selbst hat sich durch diese strikte Differenzierung zwischen dunklen, unreinen, niedrigschwingenden und lichtvollen, reinen, hochschwingenden Menschen letztendlich selbst in den Untergang gestürzt, denn auf Dauer konnte diese Trennung der Polaritäten nicht gut gehen.

So wuchs in den "abgeschobenen" Menschen der Um- und Sondererziehungsstätten im Westen der Stachel des Egos, des Neides und der Nicht-Liebe auf die lichtvollen Wesen im Osten von Atlantis. Dabei wurden sie gezielt von der dunklen und anderen Seite sowie von Schwarzmagiern angestachelt.

Ego-Ansehen, Ego-Macht, Unzufriedenheit, etc. kamen in Atlantis erst kurz vor dem Untergang auf. Sie wurden gezielt von den Ego-Wesen unter dem Volk geschürt, die damit die Machtstellung der Priester und Tempel untergraben und stürzen wollten. Da die Tempelpriester aufgrund ihrer hochschwingenden Struktur nicht arbeitsfähig waren, waren sie auf die Dienste des Volkes angewiesen, um auch irdisch \u2013 sei es durch Nahrung und Kleidung - überleben zu können. Die Ego-Seite erkannte diese Schwachstelle im System und stoppte den Energiekreislauf zwischen Volk und Tempeln, was zu einem Zusammenbruch des Tempelwesens führte. Dieser Konflikt führte letztendlich zum Untergang von Atlantis.